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Tactical Combat Casualty Care (TCCC/T3C)

Taktische Einsatzmedizin für Krisen- und Kriegsgebiete

Bei der Tactical Combat Casualty Care (TCCC oder TC3) handelt es sich um die militärischen Richtlinien der US-Armee für den präklinischen Trauma-Life-Support und die taktische Einsatzmedizin. Ziel dieser Richtlinien ist es, vermeidbare Todesfälle zu reduzieren ohne den Operationserfolg zu gefährden.

Die TCCC ist insbesondere auf Kriegs- und Krisengebiete ausgelegt.

Die Taktische Einsatzmedizin nach den internationalen NAEMT und DHA Kriterien umfasst die TECC und die TCCC.

Die Tactical Combat Casualty Care ist hierbei das militärische Gegenstück zu der zivilen Tactical Emergency Casualty Care und unterscheidet sich insbesondere durch die Auslegung auf schwere und extreme Situationen, unteranderem in aktiven Kampfhandlungen und Feuergefechten.

 

Der TCCC-Kurs, ist ein spezialisiertes Ausbildungsprogramm, für lebensrettende Maßnahmen und die Bewältigung von medizinischen Notfällen unter extremen Bedingungen. Das international zertifizierte Kursprogramm beinhaltet unteranderem folgende Eckpunkte:

 

Einsatzszenario und Gefahrenbewertung:

TCCC beginnt mit einer gründlichen Bewertung der Einsatzumgebung, um potenzielle Gefahren zu identifizieren. Dies beinhaltet die Einschätzung von Bedrohungen durch Feinde, Sprengstoffe oder andere Risiken.

 

Sofortmaßnahmen und Selbstschutz:

Die Sicherheit des Ersthelfers hat oberste Priorität. TCCC lehrt, dass Selbstschutz und die Minimierung von Risiken entscheidend sind, um effektiv Erste Hilfe leisten zu können.

 

Bewusstseinsprüfung und Triage:

Die schnelle Bewertung der Verletzten, die Feststellung von Bewusstseinszuständen und die Priorisierung der Versorgung nach Schweregrad sind grundlegende Konzepte. Triage hilft, Ressourcen optimal zu nutzen.

 

Blutstillung und Wundversorgung:

TCCC legt großen Wert auf die effektive Kontrolle von Blutungen, da diese oft lebensbedrohlich sind. Techniken wie das Anlegen von Tourniquets und der Einsatz von Druckverbänden werden gelehrt.

 

Atemwegsmanagement:

Die Sicherstellung eines offenen Atemwegs ist entscheidend. Techniken zur Atemwegssicherung, einschließlich der Anwendung von Nasopharyngealröhren, werden gelehrt.

 

Respiratorische Versorgung:

TCCC-Kurse decken die Grundlagen der Beatmung und Atemunterstützung ab, um Verletzten mit Atembeschwerden effektiv zu helfen.

 

Evakuierung:

Die schnelle und effiziente Evakuierung von Verletzten aus der Gefahrenzone ist ein Schlüsselelement der TCCC. Dies kann den Einsatz von improvisierten Tragen oder anderen Mitteln zur schnellen und sicheren Evakuierung umfassen.

 

Kommunikation und Teamarbeit:

Die effektive Kommunikation im Team und die koordinierte Zusammenarbeit sind von entscheidender Bedeutung. TCCC-Kurse betonen die klare und präzise Kommunikation, um die Versorgung der Verletzten zu optimieren.

 

Verwendung von Hilfsmitteln und improvisierte Maßnahmen:

Da medizinische Ressourcen in taktischen Umgebungen begrenzt sein können, lehrt die TCCC die kreative Nutzung verfügbarer Mittel und improvisierte Maßnahmen, um die Versorgung zu optimieren.

 

Nachversorgung und Dokumentation:

Die TCCC beinhaltet auch Anweisungen zur Überwachung und Nachversorgung von Verletzten sowie zur Dokumentation der durchgeführten Maßnahmen für die Weitergabe an professionelle medizinische Kräfte.

Wir bei Elite Shooting sind durch den NAEMT als Ausbilder für TCCC zertifiziert.

BASIS/GRUNDMODULE

  • Taktisches Verhalten bei Verwundung / Lagebeurteilung
  • Verwundeten Rettung & Transport
  • TCCC Erstversorgung:
    • Verwundeten Beurteilung
    • Schwere Blutungen (Kopf, Thorax, Abdomen, Extremitäten)
    • Schussverletzungen (Kopf, Thorax, Abdomen, Extremitäten)
    • Stichverletzungen (Kopf, Thorax, Abdomen, Extremitäten)
    • Sekundärverletzungen (Kopf, Thorax, Abdomen, Extremitäten
  • MARCH
  • Medikits – Ausstattung und Tools
  • Praktische Anwendung Übung
  • Praktische Anwendung unter simulierten Einsatzbedingungen

 

ERWEITERUNGSMODULE

  • Thorax Verletzungen, Drainage und Dekompressionspunktion
  • Kopfverletzungen – Auge
  • Intubation und Beatmung
  • Koniotomie & Tracheotomie
  • Notfall Ultraschall
  • Intravenöse und Intraossäre Zugänge
  • Erweiterte Transporttechniken und Immobilisierung
  • Verwundeten Betreuung bei Schwerstverletzung und nahendem Tod (PTBS-Vorbeugung und Ethik)
  • CPR – Herz-Lungen Wiederbelebung
  • EKG in Notfallsituationen
  • Notfallmedikamente
  • Frakturbehandlung
  • Glasgow Coma Scale
  • Psychologisches Deeskalationstraining für Krisensituationen
  • Kinder und Jugendliche in psychologischen Ausnahmezuständen
  • Brandwunden, Verbrennungen und Feuer
  • Allergische Reaktionen
  • Kleinkind-Erstversorgung
  • Amputationen
  • Extreme Reality Training

 

SPEZIALMODULE

  • Spreng- und Schrapnellverletzungen
  • Spezialtraining Chemie
  • Elektro-Distanz-Impuls-Gerät (EDIG/TASER)
  • Verhalten bei dynamischen Gruppen
  • Improvisierte Feldmedizin und Behandlungstechniken
  • Taktikschulung Verwundung (Aktiv und Passiv)
  • Praktische Anwendung unter Einsatzbedingungen mit erweiterter Modulintegration
  • Erweiterte Medizinkenntnisse (Anatomie, Physiologie, Notfallmedizin)

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